Depressionen, Angst- und Beziehungsstörungen, psychosomatische Erkrankungen
Angststörungen und Depressionen sind die häufigsten seelischen Störungen. Sie sind eng miteinander verwandt. So können unbehandelte Angststörungen leicht in Depressionen übergehen. Für beide Erkrankungsformen gilt ebenso wie für die meisten psychosomatischen Erkrankungen und die Essstörungen, dass sie überwiegend durch eine Kombination von genetischen und Umweltfaktoren verursacht werden. Daher werden die besten Behandlungserfolge mit einer Kombinationstherapie erzielt, die beides berücksichtigt. Einerseits werden Medikamente, überwiegend nebenwirkungsarme, moderne Antidepressiva verabreicht, die direkt in den Stoffwechsel des Gehirns eingreifen, andererseits hilft eine Psychotherapie fehlerhafte Verhaltensmuster zu verändern, welche sonst die Beziehungen zu nahe stehenden Personen beeinträchtigen und in weiterer Folge zu Angst und Niedergeschlagenheit führen.